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TarmstedterHeimatfreunde e.V.

Historie

Der Verein „Tarmstedter Heimatfreunde“ wurde im Jahr 1958 auf die Initiative des dann späteren 1. Vorsitzenden Hans Jung und anderen Tarmstedtern mit dem Ziel, nur gemeinnützige Zwecke zu verfolgen, gegründet. Das einzige noch lebende Gründungsmitglied ist Johann Thölken, der Eigentümer des Tarmstedter Spiekers.

Hans Jung war es auch, der das Tarmstedter Wappen anlässlich des 700jährigen Ortsjubiläums im Jahr 1957 entworfen hatte.

Mit der Gründung sollten u.a die Ziele, Heimatgeschichte zu schreiben, Sitten und Gebräuche der Vorfahren zu erfassen und zu pflegen, kulturelle Bestrebungen zu fördern und die Beziehungen zum niederdeutschen Menschen und seiner Muttersprache im In- und Ausland im Sinne der Völkerverständigung zu vertiefen, angestrebt und umgesetzt werden.

Schon damals wurde darüber nachgedacht, wie die aufgrund des 2. Weltkrieges aus ihrer Heimat geflüchteten oder vertriebenen und in Tarmstedt angekommenen Menschen in die dörfliche Gemeinschaft mit einbezogen werden könnten, damit ein Verständnis füreinander entstehen könne.

Viele unterschiedliche Unternehmungen fanden seit 1958 statt, etwa acht bis zehn pro Jahr, aber immer orientiert an den o.g. Zielen. Es waren z.B. Theaterfahrten, die vorwiegend der plattdeutschen Sprache und der Volksmusik galten. In mehr als 25 Veranstaltungen wurden die Tarmstedter Heimatfreunde über volksnahe Dichtung informiert. Bekannte Autoren wie Rudolf Kinau, Manfred Hausmann und Alam Rogge lasen aus ihren Werken.

Auch zahlreiche Dia-Vorträge von bekannten Fotoamateuren und Filmvorführungen, z.B. von Manfred Pilster und Günter Wiese, machten auf die Schönheit der Landschaft und die reiche Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam.

Auch alljährlich wiederkehrende Wanderungen per Fuß oder Fahrrad zu unterschiedlichen Orten wurden durchgeführt.

Die Ortsgestaltung war ebenfalls eine Angelegenheit, mit der sich die Heimatfreunde beschäftigten und auch noch beschäftigen.

Hier sei besonders die Aktion der Heimatfreunde erwähnt, die die Erforschung ortsprägender Häuser zum Ziel hatte. Daten und Funktionen wurden auf Tafeln festgehalten, die an den Gebäuden angebracht wurden.

Der Austausch der alten Tafeln durch neu gestaltete erfolgte im Jahr 2012.Bei der Anbringung der neuen Tafeln wurde darauf geachtet, dass man diese ohne visuelle Hindernisse lesen und betrachten kann.

Seit dem Jahr 2010 verfügen die Heimatfreunde auch über ein eigenes Archiv, das sich in der ehemaligen Bäckerei Klocke befindet und von Mitgliedern ehrenamtlich betreut wird.

Die im Archiv befindlichen Materialien könnten u.a. dazu beitragen, dass Familien, die etwas über ihre Geschichte etwas wissen möchten, hier fündig werden, um nicht erst mühsam in Kirchenbüchern oder anderen Archiven suchen zu müssen.

Auch eine Nutzung der Materialien durch die örtlichen Schulen ist möglich und gewollt.

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