







Fischerhude - Dorf der Bauern und Künstler

Der kleine idyllische Ort an der Wümme ist Teil des Fleckens Ottersberg und besticht durch seinen natürlichen und urwüchsigen Charme. Fischerhude liegt auf einem Dünenzug zwischen den Flussarmen der Wümme und bezaubert seine Besucher durch eine herrlich üppige Natur, traditionelle Bauten einer typischen Dorfbevölkerung und einer ausgeprägten Kunstszene.
Der Ort ist, ebenso wie Worpswede, ein Künstlerdorf. Zu den Künstlern, die sich in dem Ort niederließen, gehören unter anderem Heinrich Breling, Clara Rilke-Westhoff und Otto Modersohn, der nach dem Tod seiner ersten Frau von Worpswede nach Fischerhude übersiedelte und damit den Ort auch für viele andere Künstler attraktiv machte.
Eine sehr freundliche und kompetente Begleitung zeigte uns auf dem Weg zu den Wümmewiesen mehrere besondere Gebäude und berichtete von deren geschichtlichen Hintergründen. Heimathaus, Dorfwiese und die Kirche bilden das Zentrum des Ortes. Die biedermeierliche Kirche wird von 39 barocken Grabsteinen umgeben, von denen die meisten in die Kirchhofsmauer eingelassen sind. Die Steine stammen aus Wilstedt, wohin die Fischerhuder bis 1852 den langen Weg zum Gottesdienst gingen. 1859 holten sie ihre Grabsteine dort ab und stellten sie um den eigenen Friedhof herum.
Nach zwei sehr angenehmen und interessanten Stunden besuchten wir das Puppencafe, wo wir uns bei einem vielfältigen Frühstücksbuffet in einem sehr gemütlichen Raum stärken konnten.
Gez. Petra Karopka
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