







Ölbild vom Maler Heinz Borchers als Spende erhalten

Nach Aussage von Alfred Fastenau entstammt das Ölbild ursprünglich aus dem Nachlass einer Bremer Kaufmannsfamilie und fand nun seinen Weg zurück in die Region, die es thematisch festhält. Entstanden ist es in einer Zeit, in der die Torfgewinnung das Leben und Arbeiten im Moor maßgeblich prägte. Gerade deshalb hat das Werk für den Verein einen hohen historischen Wert: Es gilt als anschaulicher Zeuge der damaligen Wirtschafts- und Lebensverhältnisse im Tarmstedter Moor.
Der 1898 geborene und 1972 in Bremen verstorbene Maler und Graphiker Heinz Borchers, dessen Werke sowohl in der Bremer Kunsthalle bewundert als auch bei überregionalen Auktionshäusern und von Kunstliebhabern teilweise im 4-stelligen Bereich gehandelt werden, war bekannt für seine realistischen Landschaftsdarstellungen und sein Gespür für norddeutsche Motive. Mit sicherem Blick hielt er Stimmungen und Arbeitswelten fest, die heute vielerorts verschwunden sind. Sein Werk vermittelt nicht nur künstlerische Qualität, sondern auch ein Stück Alltagsgeschichte. Entsprechend groß war die Freude bei den Tarmstedter Heimatfreunden über diese Sachspende.
„Dieses Ölbild erzählt von harter Arbeit, vom Leben im Moor und von einer Epoche, die unsere Region geprägt hat“, hieß es aus den Reihen des Heimatvereins. Die Spende sei ein bedeutender Beitrag zur Bewahrung des lokalen Kulturerbes. Das Gemälde soll künftig im Rahmen von Ausstellungen oder Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden - als stiller, aber eindrucksvoller Erinnerungszeuge aus einer vergangenen Zeit.
Günter Sievers
Hinweis:
Nachfolgend einige Aufnahmen von der Übergabe und der Dokumentation zum Ölgemälde. Zum Vergrößern und Öffnen der Bildergalerie bitte auf die Miniaturansichten klicken.




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